Практикум (немецкий язык как второй иностранный) Для студентов факультета лингвистики



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Дата08.10.2012
Размер1.75 Mb.
ТипПрактикум
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Переводческий практикум
(немецкий язык как второй иностранный)


Для студентов факультета лингвистики

Москва

Институт международного права и экономики имени А.С. Грибоедова

2007

УТВЕРЖДЕНО

кафедрой второго
иностранного языка

С о с т а в и т е л и: канд. филол. наук, доц. Е. А. Кондакова;

канд. филол. наук, доц. Е. В. Морозова
Переводческий практикум (немецкий язык как второй иностранный). – М.: ИМПЭ им. А.С. Грибоедова, 2007. – 108 с.

Подготовлен на факультете лингвистики.

© Кондакова Е. А., Морозова Е. В., 2007


Предисловие


Пособие предназначено для студентов факультета лингвистики, изучающих немецкий язык как второй иностранный. Специфика обучения практическому переводу второго иностранного языка заключается в том, что выработка, закрепление и развитие навыков профессиональной переводческой компетенции осуществляется в зависимости от грамматического, тематического и т.п. материала текущей стадии обучения. Степень сложности практических заданий должна соответствовать языковому уровню учащихся и возрастать по мере усвоения новых лексико-грамматических тем, поскольку приобретение и совершенствование навыков письменного и устного перевода второго иностранного языка сопровождается дальнейшим практическим овладением современным немецким языком как средством коммуникации в рамках других практических курсов.

Предлагаемый практикум представляет собой сборник упражнений по письменному и устному переводу и состоит из трех разделов. Первый раздел, посвященный переводу с немецкого языка на русский, содержит научно-популярные, публицистические, информационные, рекламно-информационные и т.п. тексты различной тематики, предназначенные для полного письменного и устного абзацно-фразового перевода. Тематическая рубрикация поможет соотнести задания с текущим материалом обучения. В рамках отдельных подразделов представлен материал, содержащий разные виды текстовой информации (когнитивной, эмоциональной, эстетической), что позволяет ставить и решать задачи по выработке общей переводческой стратегии на примере языкового материала разной степени сложности. Второй раздел, включающий задания на перевод с русского языка на немецкий, ориентирован не только на развитие навыков речевого автоматизма, но и на работу над лексикой и освоение клишированной сочетаемости в рамках предложенных тематических групп. Упражнения могут выполняться как последовательно – от простого к сложному, так и выборочно – в зависимости от поставленной переводческой задачи или изучаемого лексико-грамматического явления.
Последовательный перевод минидиалогов и интервью позволит учащимся отработать навыки абзацно-фразового перевода на примере материала, сложность которого соответствует текущей стадии обучения. Тестовые задания третьего раздела помогут осуществлять итоговый контроль усвоения как отдельных тематических блоков, так и навыков устного и письменного перевода с русского языка на немецкий.

Предлагаемый переводческий практикум может быть использован в качестве самостоятельного пособия и как дополнительный материал к учебникам „Themen neu / Themen aktuell 2“1 и „Zeit für Deutsch“2.

I. Задания на перевод с немецкого языка на русский




1. Aussehen und Persönlichkeit

Die Werbefernsehfrau


Die Werbefernsehfrau liest nie. Sie wäscht und pflegt die Wäsche, das Eigen­heim und sich. Offensichtlich ist die Hausarbeit figurfreundlich und macht strahlende Laune. Die Werbefernsehfrau ist hübsch, schlank und jung. Maxi­mal 29. Das bleibt sie auch ein Leben lang. Überall in der eleganten Wohnung sieht sie wunderbar aus, besonders aber in der Küche. Dort findet auch die Modeschau statt: Vom Abwaschtuch bis zur Küchenschürze.

Die Werbefernsehfrau ist so gut wie nie berufstätig und so gut wie immer verheiratet, und zwar mit einem reichen Mann, der – selten im Bild – irgendwo im Hintergrund arbeitet. Dieser Finanzier, der zum Haushalt gehört, muss ganz reich sein, wenn man die Kosten für die Raumgestalter, den Friseur und den Modeberater der Frau zusammenrechnet. Es wäre interes­sant, einmal zu erfahren, in welcher Branche er tätig ist. Jedenfalls darf er sich keine Pleite leisten.

Dick oder dünn...


... hässlich oder schön? Drei Jugendliche haben für uns in den Spiegel geschaut und auf
die Waage geguckt.

Yvonne, 15: Früher war ich mit meiner Figur überhaupt nicht zufrieden. Ich habe mich viel zu dick gefühlt. Ich wollte unbedingt abnehmen, aber es hat nie geklappt. Die anderen haben mich wegen meiner Figur „Kuh“ genannt. Das hat mich ziemlich fertig gemacht. Meine Freunde haben mir damals sehr geholfen. Jetzt stört es mich nicht mehr, dass ich nicht superschlank bin. Ich achte auch nicht mehr auf das, was die anderen sagen. Entweder akzeptieren die mich so wie ich bin, oder sie kriegen meine Freundschaft nicht. Ein attraktiver Mensch ist für mich nicht unbedingt ein besonders schlanker. Persönlichkeit heißt nicht, man hat ein hübsches Gesicht. Es kommt auf die inneren Werte an. Wenn man nicht hübsch ist, ist es auch nicht so schlimm. Ich finde, man soll sich so akzeptieren, wie man ist.

Vanessa, 15: Ich bin 1,73 Meter groß und wiege 54 Kilo. Ich bin mit meiner Figur zufrieden. Ich achte nicht aufs Essen. Wenn ich Eis oder Kuchen esse, zähle ich keine Kalorien. Ich kann eigentlich alles essen und nehme nicht zu. Ich treibe regelmäßig Sport: mache Ballett, fahre Fahrrad. Das mache ich aus Spaß und nicht, weil es gut für meinen Körper ist. Gutes Aussehen ist für Jugendliche sehr wichtig und hat Vorteile. Man kommt ins Kino oder in die Disco, obwohl man noch zu jung dafür ist und es eigentlich nicht erlaubt ist. Manche Mädchen kommen zu mir und sagen, sie sind zu dick. Aber die meisten sagen das nur, denn sie wollen das Gegenteil hören.

Markus, 16: Ich bin seit drei Jahren Leistungsschwimmer und trainiere 20 Stunden in der Woche. Ich esse, was ich will. Ich habe keine Probleme mit meinem Gewicht und kontrolliere es nicht. Eigentlich darf man in meinem Sport nicht zu schlank sein, sonst hat man keine Energie und kann keine Leistung bringen. In meinem Schwimmverein gibt es auch Leute, die dicker sind. Natürlich hat es Vorteile, wenn ein Junge oder ein Mädchen gut aussieht. Man bekommt schneller eine Freundin oder einen Freund. Ich achte auch darauf, ob ein Mädchen gut aussieht. Wenn sie aber ein hübsches Gesicht hat und einen guten Charakter, kann sie auch ein bisschen pummeliger sein. Ein Junge soll nicht zu dick sein und auch ein bisschen muskulös.

Kleider machen Leute


Wie kleiden sich Jugendliche in Deutschland? Wo kaufen sie ihre Kleidung ein? Was tragen sie auf einer Hochzeit oder auf Opas Geburtstag? Ziehen sie in der Schule etwas anderes an als in der Disko? Wir haben für unsere Leser in einige Kleiderschränke geguckt.

Bianca, 21, lernt Bankkauffrau. Gute Kleidung ist ihr Hobby. „Andere geben ihr Geld für Reisen aus“, sagt sie, „ich kaufe mir Sachen davon.“ Die Bank verlangt „angemessene“ Kleidung. Also trägt sie dort schicke Absatzschuhe, Hosen, Röcke und Blusen. Biancas Arbeitsdress bezeichnet sie selbst als konservativ. In der Berufsschule darf es etwas bequemmer sein, zum Beispiel Jeans und Pulli. Bianca kleidet sich gerne außergewöhnlich. Devise: Auffallen ist alles! Zu ihrer Abendgarderobe gehören kurze Cocktailkleider, die sie am liebsten mit ärmellangen Handschuhen trägt. Zum Einkaufsbummel trifft sie sich am liebsten mit ihrer Freundin Heidi: „Sie ist die einzige, die meinem Kaufrausch gewachsen ist!“ Lieblingsgeschäfte oder –boutiquen hat Bianca nicht: „Schicke Sachen gibt es überall!“ Oft kauft sie spontan ein Paar Schuhe oder ein Kleid.

Atakan, 18, macht eine Ausbildung zum Maler und Lackierer. Zum Einkaufen fährt er in die Innenstadt. Dort probiert er in Kaufhäusern Sachen an, die ihm gefallen. Wenn sie ihm stehen, kauft er sie. Die Arbeitskleidung von Atakan: weiße Socken, weiße Hose, weißes T-Shirt, schwarze Turnschuhe. In der Freizeit läuft er meistens in Jeans und T-Shirt herum. Ein türkisblauer Anzug dazu ein schwarzes Hemd und schwarze Lederschuhe – so tanzt Atakan in der Disko, und so geht er auch auf eine Hochzeit. Was ihm nicht gefällt: zu viel Farbe und Muster.

Klaus, 16, ist Schüler. Er trägt in der Schule meistens „Jeans, Pulli und Turnschuhe“. Seine Freizeitklamotten sind genauso wie in der Schule. Zum Beispiel unter der gestreiften Jacke ein kariertes Hemd, dunkle Hose und schwere schwarze Turnschuhe. In der Disko ist er „etwas schicker“. Und für Feste kleidet er sich „etwas seriöser“. Das heißt: neben Turnschuhe und Jeans Hemd oder Sakko. Mit weißem Hemd, schwarzer Anzugjacke und Bluejeans findet er sich schick genug für Hochzeiten und andere Festlichkeiten. Kleidung ist Klaus „relativ wichtig“: „Sie ist so wie ich bin!“

Moritz, 17, geht noch zur Schule. Er trägt am liebsten „Turnschuhe, Jeans, T-Shirt oder Hemd und etwas verrücktes auf dem Kopf“. Egal wann und wo. Dafür geht Moritz nicht in bestimmte Läden. Er guckt überall ‘rein: „Ich habe schon die tollsten Sachen an den unmöglichsten Orten gefunden!“ Kleidung ist für Moritz „sehr wichtig“: „Damit zeigt man, wer man ist!“ Das Outfit für die Schule: eine rote Baseballmütze, weiße Sportschuhe, eine graue Hose und ein gestreiftes Polo. Beim Skateboarden trägt Moritz weiße Freizeitschuhe, eine kurze dunkle Hose „auf den Knien getragen“, über dem T-Shirt ein Karo-Hemd und „die beste Sonnenbrille der Welt“. „Für Hochzeiten und andere Partys“ zieht er offene Turnschuhe, beige Jeans mit lässigem Gürtel und ein blau-weißes Karo-Hemd an.

Miriam, 15, ist wie ihr Bruder Moritz Schülerin. Sie zieht gern kurze und lange Röcke und Jeans an. Miriams Lieblingsklamotten sind Bluejeans, karierte Schuhe und Kapuzen-Sweater. Auf Partys trägt sie ein blaues Kleid, „weil es so witzig ist“. Dazu passen Miriams Meinung nach am besten Pippi-Langstrumpfzöpfe und -schuhe. Was andere tragen, findet sie nicht wichtig: „Hauptsache, mein Stil passt zu mir.“ Schlaghosen findet sie „ätzend“. Die würde sie nie anziehen.

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