Практикум (немецкий язык как второй иностранный) Для студентов факультета лингвистики



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Дата08.10.2012
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ТипПрактикум
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6. Natur und Umwelt

Das Klima in Deutschland


Deutschland liegt in der gemäßigt kühlen Westwindzone zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Kontinentalklima im Osten.

Der größte Teil der Bundesrepublik liegt in der kühl gemäßigten Klimazone, in der feuchte Winde aus westlichen Richtungen von der Nordsee vorherrschen.

Große Temperaturschwankungen sind selten. Im Winter schwankt die Durchschnittstemperatur zwischen 1,5 Grad Celsius im Tiefland und – 6 Grad Celsius im Gebirge. Die Mittelwerte im Juli liegen bei 18 Grad Celsius im Tiefland und bei 20 Grad Celsius in den geschützten Tälern des Südens.

Ausnahmen bilden der obere Rheingraben mit seinem sehr milden Klima, Oberbayern mit dem zeitweilig auftretenden Föhn, einem warmen alpinen Südwind, und der Harz, der mit seinen rauen Winden, kühlen Sommern und schneereichen Wintern eine eigene Klimazone bildet.

Ausgesprochen ozeanisch ist das Klima in Nordwest- und Norddeutschland, wo zu allen Jahreszeiten Niederschläge fallen. Die Winter sind dort relativ mild und die Sommer verhältnismäßig kühl. Im Osten weist das Klima bereits deutlich kontinentale Züge auf. Hier kann es im Winter über längere Perioden sehr kalt und im Sommer recht warm werden. Außerdem werden hier des öfteren länger anhaltende Trockenperioden registriert. Die Temperaturen verzeichnen ein Maximum im Juli und ein Minimum im Januar.

Lokale Abweichungen im Temperaturverlauf und in der Niederschlagshöhe sind häufig. So regnet es an den Westseiten der Gebirge mehr als an den Ostseiten. Im Schutze von Gebirgen liegen Wärmeinseln, zum Beispiel das Oberrheinische Tiefland. Im Sommer (Juli) werden im Norddeutschen Tiefland durchschnittlich +18 Grad Celsius erreicht, in den „Sonnenstuben“ des Südens sind es sogar 19,4 Grad Celsius.

Die blaue Perle Sibiriens


Naturwunder Baikalsee

Für die Russen allgemein ist der Baikal das "heilige Meer", für die dort einheimischen Burjaten die "reiche See": Der ökologisch einmalige Süßwassersee liegt im Herzen Sibiriens und wird mit einer Liste von Superlativen beschrieben.

Nach zwei Stunden Fahrt durch die Birkenwälder Sibiriens biegt der Überlandbus aus Irkutsk endlich in weitem Bogen ab. Selbst die Einheimischen recken hier die Hälse, denn auf den letzten Kilometern vor Listwjanka erstreckt sich der Baikalsee in seiner ganzen Schönheit. Wie ein silberner Teppich glitzert das Wasser. Die Sicht ist klar genug, um in 40 Kilometer Ferne am anderen Ufer die Berge Burjatiens erkennen zu können.

Der Baikal, Sibiriens blaues Wunder, ist ein See der Superlative: Mit einer Tiefe von mehr als 1600 Metern ist er der tiefste See der Welt. Kein See ist älter und keiner hat mehr Wasser als er. Mehr als 330 Flüsse speisen den See, der mit einer Fläche von 31.
500 Quadratkilometern fast 60 Mal größer ist als der Bodensee.

Der Baikalsee liegt mehr als 5000 Kilometer östlich der russischen Hauptstadt Moskau im Herzen Sibiriens. Die Transsibirische Eisenbahn fährt direkt am Südufer des Baikals entlang. Wer auf der Bahnfahrt von Moskau nach Peking Lust hat, den "Brunnen der Erde" zu besuchen, sollte in der ostsibirischen Metropole Irkutsk aussteigen und sich ein paar Tage Zeit nehmen.

Die wunderschöne Natur rund um den Baikalsee lädt zum Wandern ein. Das mehr als 2000 Kilometer lange Ufer erinnert an die außergewöhnlichsten Landschaften Russlands. Zerklüftete Küstenstreifen erinnern an die Berge des wilden Kaukasus, wenige Kilometer weiter gleicht ein Sandstrand den Uferpromenaden am Schwarzen Meer. Und an anderer Stelle fühlt sich der Sommerurlauber zwischen Dünen, Möwen und seichten Buchten wie an der Ostsee.

Der Baikalsee ist fast zu jeder Jahreszeit eine Reise wert – die Ausnahmen sind die regnerische zweite Oktoberhälfte und der November. Das Klima ist wesentlich milder als sonst in Sibirien, wo die Menschen nicht selten Temperaturschwankungen von mehr als 100 Grad im Jahr ertragen müssen. Wie ein Meer speichert der See im Sommer die Wärme, die er im Winter wieder abgibt. Von Anfang Januar bis weit in den April ist der Baikalsee so dick zugefroren, dass auf dem Eis ein mit Verkehrsschildern geregelter Straßenverkehr eingerichtet wird.

Faszinierend ist im Sommer eine Fahrt mit der Transbaikal-Bahn von Sludjanka nach Port Baikal. Zwischen steilen Felsvorsprüngen und dem klaren Baikalsee führt sie durch 30 Tunnel, vorbei an ärmlichen Bauerndörfern ohne Straßenverbindung zur Außenwelt und noblen Feriensiedlungen für neureiche Russen.

Von Stefan Voß, gms

Umfrage: Deutsche sind Öko-Streber


Die Deutschen sind Musterschüler in Sachen Mülltrennung und Energiesparen. In einer repräsentativen Umfrage des Magazins ZEIT-Wissen gaben 92 Prozent der Befragten an, dass sie bei Verlassen ihrer Wohnung das Licht ausmachen und die Heizung drosseln, um Energie zu sparen.

Ein ähnlich hoher Teil der Bevölkerung sortiert eifrig den Hausmüll: Ebenfalls 92 Prozent der Befragten trennen ihren Abfall konsequent. Allerdings gibt es regionale Unterschiede. Deutlich unter dem Durchschnitt lag der Anteil von Mülltrennern in Hamburg mit 68,5 Prozent. An der Spitze stehen die Bürger von Rheinland-Pfalz: 99 Prozent der befragten Einwohner bezeichnen sich als konsequente Mülltrenner.

Selbsteinschätzung nicht ganz realitätsnah

Die Selbsteinschätzung der Deutschen korreliert allerdings nicht mit den Erfahrungen der Abfallindustrie, schreibt ZEIT-Wissen in seiner aktuellen Ausgabe: Rund ein Viertel des Papier-, Glas- und Verpackungsabfalls landet in der falschen Mülltonne. Offenbar fühlen sich viele Verbraucher von den verwirrenden Vorschriften zur Mülltrennung überfordert.

20 Prozent sprechen sich für 1-Mülltonnen-System aus

20,5 Prozent der Befragten finden die Mülltrennung zu mühsam, sie würden den Müll gerne in eine einzige Tonne werfen. Vielleicht wird dieser Wunsch zumindest teilweise in Erfüllung gehen. Dank neuer Sortieranlagen kann Restmüll und Gelber-Sack-Abfall bald in die selbe Tonne, schreibt ZEIT-Wissen.

19.04.2006 – Quelle/Text: DIE ZEIT

Elektroschrott ab sofort rückgabepflichtig


Es ist soweit: Alte Elektrogeräte dürfen nicht mehr in den Hausmüll. Verbraucherinnen und Verbraucher können ausgediente Fernseher, DVD-Player, Mikrowellen oder Haartrockner stattdessen kostenlos bei den Sammelstellen der Städte und Gemeinden abgeben.

Neue Elektrogeräte, die für private Haushalte bestimmt sind, tragen ab sofort ein klares Zeichen: Die „durchgestrichene Mülltonne“. Ältere Elektrogeräte ohne dieses Symbol – zum Beispiel der ausgediente Plattenspieler – dürfen ebenfalls nicht mehr in den Hausmüll. Wer dennoch sein altes Gerät über die Tonne entsorgt, muss Strafe zahlen.

Altgeräte gehen künftig an Hersteller zurück – Wiederverwertung von Materialien

„Machen Sie mit“, appelliert der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) Prof. Dr. Andreas Troge an die Bürgerinnen und Bürger. Denn das lohnt sich: Die Altgeräte gehen künftig über eigene Sammelsysteme an die Hersteller zurück, die den kostbaren Elektroschrott umweltgerecht verwerten und entsorgen. Dadurch können die Hersteller Kunststoffe und wertvolle Rohstoffe wie Gold oder Platin für neue Geräte zurück gewinnen. Dies schont Umwelt und Rohstoffe. Und es könnte bei steigenden Rohstoff- und Energiepreisen neue Produkte – zum Beispiel einzelne Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen – für die Verbraucher auf Dauer günstiger machen. Denn für die Hersteller wird Vieles erneut verwendbar.

Schritt hin zur Kreislaufwirtschaft

„Die getrennte Sammlung der Elektroaltgeräte ist ein richtiger Schritt zur umweltgerechten Kreislaufwirtschaft“, so UBA-Präsident Troge. Ein wichtiger Grund für die neue Regelung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) ist, dass die Elektromüllberge in den vergangenen Jahren dreimal schneller wuchsen als die Menge des übrigen Siedlungsabfalls.

1,8 Millionen Tonnen Elektroschrott jährlich 

Dies liegt vor allem an der immer kürzeren Nutzungsdauer für elektrische und elektronische Geräte. Jährlich fallen rund 1,8 Millionen Tonnen Elektroschrott an. Dieser enthält umwelt- und gesundheitsgefährdende Schadstoffe – zum Beispiel Schwermetalle und Asbest.

Bis zu 80 Prozent der Metalle lassen sich wieder verwerten 

Nur mit einer getrennten Sammlung kann man diese Schadstoffe aus dem Müll ausschleusen und gezielt entsorgen. Zugleich ist es möglich, bis zu 80 Prozent der eingesetzten Materialien – wie Metalle, Edelmetalle und einige Kunststoffe – wieder zu verwenden oder zumindest stofflich oder energetisch zu verwerten. Dies schont natürliche Ressourcen, denn die Gewinnung und Bereitstellung neuer Rohstoffe belastet zunehmend unsere Umwelt.

Alle Arten elektrischer Geräte betroffenelektrogeräte mit diesem zeichen dürfen ab sofort nicht mehr in den hausmüll

Die neue Regelung betrifft alle möglichen elektronischen und elektrischen Geräte – von der elektrischen Zahnbürste bis zum Heimsolarium, von der Waschmaschine bis zur Digitalkamera – egal wie alt. Neue Elektrogeräte tragen zur besseren Orientierung der Verbraucherinnen und Verbraucher eine durchgestrichene Mülltonne als Symbol.

© Umweltbundesamt

Elektrogeräte mit diesem Zeichen

dürfen ab sofort nicht mehr in den Hausmüll

24.03.2006 – Quelle/Text: Umweltbundesamt
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