Учебно-методическое пособие «Формирование и совершенствование навыков произношения»



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Дата10.08.2013
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ТипУчебно-методическое пособие
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Satzakzent und Intonation - Zusammenfassung wichtiger Regeln

Der Sprecher betont im Allgemeinen die Information, die für seine Sprechabsicht die wichtigste ist.

  1. Bei Aussagesätzen liegt der Akzent normalerweise auf dem letzten Wort. Die Intonation geht nach unten: Ich wohne in Essen. ↘

  2. Bei Wortfragen wird normalerweise das Verb betont. Fragewörter bleiben in der Regel unbetont. Die Intonation geht nach unten: Was ist passiert? ↘ Bei der „Rückfrage“ dagegen wird das Fragewort betont. Die Intonation geht nach oben: Was ist passiert? ↗

  3. In einer Nominalgruppe (das Subjekt oder Objekt steht mit einer Ergänzung) wird das letzte Wort betont. Die anderen Wörter bleiben unbetont:

die Sekretärin vom Chef.

  1. Die Negationswörter „nicht“ und „kein“ bleiben meistens unbetont. Der Satzakzent ändert sich durch die Negation nicht: Ulla ist hier - Ulla ist nicht hier.

  2. Bei Sätzen im Perfekt wird das Partizip betont. Die Hilfsverben „haben“ und „sein“ bleiben meist unbetont. Die Intonation richtet sich nach der Satzstruktur, z.B. Wortfrage, Satzfrage, Aussagesatz, Imperativ:

Was ist geschehen? Das habe ich total vergessen.

  1. Höfliche Bitten (Wunschsätze) werden meist mit fallender Intonation gesprochen. Bei mehreren Verben im Satz wird normalerweise das Verb im Infinitiv betont, das Modalverb bleibt unbetont:

Wir möchten gerne bestellen. ↘ Einen Apfelsaft, bitte. ↘

  1. Je nach Sprechabsicht und Temperament des Sprechers können weitere Angaben betont werden: Natürlich machen meine Kinder auch Lärm.

  2. Bei Sätzen, die einen Befehl, eine Aufforderung oder einen dringenden Rat ausdrücken, werden im allgemeinen das Verb und das letzte Wort im Satz betont: Trinken Sie keinen Kaffee. ↘ Die Intonation geht am Satzende nach unten.

  3. Nähere Angaben zu Verben (adverbial, funktional) werden betont: Er wollte die Schule in Brand stecken. Er stand hier. Sie war weg. Ich werde jetzt anrufen.

  4. In Satzfragen (Entscheidungsfragen oder Ja-Nein-Fragen) geht die Intonation nach oben: Hat man sie operiert? ↗

  5. Die Intonation bleibt unverändert bei Aufzählungen:

Der Chef → Herr Soltau → und ich → besuchen sie jetzt gleich. ↘

Übungen

  1. Lesen Sie laut. Betonen Sie die unterstrichenen Wörter. Markieren Sie die Intonation mit oder . Wo wohnen Sie? ↘

1. Wo wohnen Sie? - In Freiburg.

2. Wie schreibt man das? - Mit F.

3. Was sind Sie von Beruf? - Ich? Ich bin Reiseleiterin.

4. Wo arbeitet Paula? - In Dortmund.

5. Woher kommen Sie? - Aus Italien.


6. Wie geht es Ihnen? - Danke, auch gut.


  1. Satzfragen. Achten Sie auf die Betonung. Markieren Sie die Intonation mit ↘ oder ↗.

    1. █ Ist hier noch frei?

    ▲ Ja, bitte.

    1. █ Arbeiten Sie hier?

    ▲ Ja, aber erst zwei Tage.

    1. █ Geht es Ihnen gut?

    ▲ Ja, sehr gut.

    1. █ Kommen Sie aus Indien?

    ▲ Nein, nein. Aus Brasilien.

    1. █ Übrigens, ich heiße Bernd Schneider.

    ▲ Schreibt man das mit „ai"?

    1. █ Nein, mit „ei".

    ▲ Mein Name ist Patricia.


    1. █ Ist das der Vorname?

    ▲ Ja. Mein Nachname ist „da Silva".

    1. █ Patricia ist auch ein deut­scher Name.

    ▲ Ja, man spricht es nur anders.

    1. █ Wohnen Sie in Rio?

    ▲ Nein, ich komme aus Salvador da Bahia.

    1. █ Ist das groß?

    ▲ Ja, sehr.

    1. █ Sie sprechen schon gut Deutsch.

    ▲ Na ja, es geht.

  2. Imperativ Markieren Sie die Intonation mit ↘ oder ↗.

1. Mein Kopf tut so weh.

2. Ich habe oft Halsschmerzen.

3. Ich will keine Antibiotika nehmen.

4. Ach, diese Zahnschmerzen.

5. In der Nacht schlafe ich nicht mehr.

6. Mein Rücken tut weh.

Was halten Sie von einem heißen Bad vor dem Schlafen?

Haben Sie Stress?

Keine Antibiotika?

Sind die Mandeln in Ordnung?

Arbeiten Sie im Sitzen?

Möchten Sie eine Tablette?

Stehen Sie auf. Machen Sie Gymnastik.

Seien Sie vorsichtig.

Machen Sie jeden Abend Halskompressen.

Bei Kopfweh hilft frische Luft.

Sie sollten zum Zahnarzt gehen.

Gehen Sie abends spazieren.

Muster: Mein Kopf tut so weh. Haben Sie Stress? Bei Kopfweh hilft frische Luft.



Приложение

Anhang

  1. Verse, Reime, Nachsprechübungen

[i:]

Sieben Ziegen

blieben liegen,

sieben Fliegen

flogen weg.

Sieben liebe Riesen

liefen durch die Wiesen.

Als die Winde bliesen,

kriegten sie das Niesen.

[y:]

Hü - Hü - Hüte

Tu - Tu - Tüte

Hüte die Tüte!

Fünf, fünfzig, fünfundfünfzig,

fünfhundert, fünfhundertfünfzig,

fünfhundertfünfundfünfzig usw.

Hühner haben müde Flügel,

sitzen lieber auf dem Hügel

bei dem übrigen Geflügel.

[e:]

Eberhard Eben

lebt von Reben.

Von Reben?

Na, eben!

Heile, heile Segen,

sieben Tage Regen,

sieben Tage Schnee,

's tut mir nimmer weh.

Man muss das Leben

eben nehmen,

wie das Leben

eben ist.

[Ø:]

Sprecht in zwei Gruppen!

Löwen

Möwen

Töne

Flöten

- schöne Löwen

- schöne Möwen

- schöne Töne

- schöne Flöten

eine Moh-,

eine Foh-,

eine Go-,

eine Roh-,

eine Mäh-,

eine Fäh-,

eine Gä-,

eine Räh-,

eine Möhre

eine Föhre

eine Göre

eine Röhre


Röslein, Röslein, Röslein rot,

Röslein auf der Heiden.


In der Höhle stöhnt der Löwe.

Hört die Töne!

Löwentöne.

[ε:]

Langes Fädchen,

faules Mädchen.

Kurzes Fädchen,

fleißig Mädchen


Schläft der Schäfer,

dieser Schläfer,

sind die Schäfchen

in Gefahr.


Auf dem Kähnchen

fährt das Hähnchen,

dreht ein Fähnchen

sich im Wind.

Kähnchen, Hähnchen, Fähnchen

fahren hin geschwind.


[ɐ]

Einer ist meiner;

ein ganz feiner

ist Heiner,

mein Heiner!


Stell dir vor,

so ein Tor

fällt ins Moor.

Sieht aus wie ein Mohr.

So ein Tor!

Der Schofför,

welch Malheur,

trinkt Likör

beim Frisör.


[a:]

Herr von Hagen,

darf ich wagen,

Sie zu fragen,

wie viel Kragen

Sie getragen?

Willst du mal das Jagen wagen?

Nicht verzagen, Vater fragen!


Ich schlaf am Tag. Gute Nacht!

Ich mag den Abend. Guten Abend!

Ich wach in der Nacht. Guten Tag!


[o:]

Nora

Nora und Dora

Nora und Dora toben

Nora und Dora toben oben

Nora und Dora toben oben auf dem Boden.

Lotte lockt die Motte

in die Grotte.

Tolle Motte,

diese Lotte!

Motte tot,

Grotte rot:

Grottentod.

Oh, oh!

Wo ist der Floh?

Er ist im Zoo.

So, so!


[u:]

Meine Muh-, meine Muh-, meine Muhme

schickt mich her,

ob der Ku-, ob der Ku-, ob der Kuchen

fertig wär'.


Dumme Nuss,

dumme Kuh!

Raus bist du!

In der Schule

wippt die Jule

auf dem Stuhle.

Jule, Jule

kippt vom Stuhle.


Klabuster, klabuster,

im Keller ist es duster,

da wohnt ein alter Schuster.

Übermut

tut

selten gut.

[ŋ]

Glöckchen klingen:

kling-kling-kling.

Glocken klingen:

klang-klang-klang.

Große Glocken:

klong-klong-klong.

Alle Glocken:

kling-klang-klong.

In Bingen sind Bengel,

im Himmel sind Engel.

Die Bengel ringen,

die Engel singen.


Fäuste schwingen

in den Ringen

bang und bang.

Sternlein springen,

Englein singen,

Boxer liegen längelang.

Bang und bong.

Gong!



[b]

Bi - ba - Bein,

pi - pa - Pein,

bi - ba - bo,

ich bin froh.

Bi-, ba-, Ball,

der ist prall.

Bi-, ba-, boll,

das ist toll.

Bayern trinken Bayern-Bier,

Prager trinken Prager Bier.

Bayern-Bier erbitt ich mir.

Bubi und Berta,

das putzige Paar, bechern ein Bier

in der billigen Bar.

[v]


War Willi wo?

Willi war wo?

Wo war Willi?

Wo Willi war!

Wollen wir warten?

Wir wollen warten!

Wo wollen wir warten?

Wir warten, wo wir wollen.

Wiener wohnen in Wien, essen Würstchen in Wien, essen Wiener Würstchen.


Wir Wiener Waschweiber

würden weiße Wäsche waschen,

wenn wir wüssten,

wo warmes Wasser wär.
[z]

Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum!

Sause, Wind, sause,

Suse sitzt im Hause.

Brause, Wind, brause,

ich sitze ja im Hause.

Sarah hatte sieben Söhne,

Sieben Söhne hatte Sarah.

Sie sangen nicht, sie lasen nicht,

Sie waren alle so wie ich.

[ç], [x]

Jeder denkt an sich,

nur ich denk ... an mich.

Richtig ist wichtig.

Hast du's richtig?

Das ist wichtig.

Uschi, rechne richtig!

Ach, ist das so wichtig?

[h]

Alle lachen:

ha ha ha

ho ho ho

hi hi hi

he he he

Hundert Hasen haben Hunger, hundert Hasen haben Durst.

Hat Hans Hosen an?

Hi-, ha-, Hosen an?

Hans hat Hosen an.

Hi-, ha-, Hosen an.

[kv]

Macht die Geräusche!

Schweine quieken: quiek - quiek - quiek Frösche quaken: quak - quak - quak

Babys quäken: quäk - quäk - quäk

Kinder quatschen: quatsch - quatsch - quatsch

In der Quelle quält 'ne Qualle,

quält 'ne Qualle sich so sehr.

Quillt die Quelle, quält die Qualle

sich dann kreuz und quer.

[ts]

Zicke, zacke, zecke

zecke, zicke, zacke

zi, za, zaus

du bist raus!

Zehn Ziegen und zehn Katzen, zehn Zebras und zehn Spatzen.

Zehn Zippel-Zappelmänner zappeln hin und her.

Zehn Zippel-Zappelmänner zappeln immer mehr.

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Черней О. Т. Диаграмма состояния железоуглеродистых сплавов: Учебно-методическое пособие. Н. Новгород: вгипу. 27с
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